Registrierkasse und Handel
Der Einzelhandel ist die Branche schlechthin, wo jedem bewusst ist, dass hier eine Registrierkasse genutzt wird, um Bareinnahmen zu erfassen. Es ist nebensächlich, in welcher Einzelhandelsbranche ein Unternehmen tätig ist, ob in der Lebensmittelbranche, im Textilhandel oder im Fachhandel für Spielwaren. Eine herkömmliche Registrierkasse, wie sie vor rund fünfzehn Jahren auch in großen Filialkonzernen wie Warenhäusern noch genutzt wurde, findet man heute eine solche Registrierkasse nur noch in Einzelhandelsfach-Geschäften, die als Einzelunternehmen inhabergeführt arbeiten. Das Design einer solchen Registrierkasse ist dem Kunden wohl vertraut und meist auch irgendwie ans Herz gewachsen. Aber die Anwendungsmöglichkeiten dieser Art Registrierkasse sind tatsächlich darauf beschränkt, verschiedene Artikel als Verkauf zu erfassen und verschiedenen Warengruppen zuzuordnen. Eine moderne Registrierkasse, die auch schon vom Design her so gar nicht mehr wie gewohnt aussieht, ist in aller Regel netzwerkfähig und kann auch in ein Kassensystem integriert werden. Häufig ist ein Handscanner an einer solchen Registrierkasse über eine Kabelverbindung angebracht. Damit kann beim Erfassen eines Verkaufsvorgangs der an den Waren angebrachte Barcode erkannt und in der Kassensoftware dieser Registrierkasse als Verkauf aufgenommen werden. Gleichzeitig wird dieser Artikelverkauf als Warenausgang verbucht, was im Kassen -System einen aktuellen Warensollbestand erzeugt. Denn in Kassensystemen kann auch die Warenflusskontrolle stattfinden, vom Wareneingang bis eben hin zum Verkauf. Bei Warenlieferungen werden die Waren häufig mit einem mobilen Scanner erfasst und als Wareneingang in der Kassensoftware hinterlegt. Der Verkauf über die Registrierkasse wird dann, wie gesagt, als Warenausgang gegengebucht. Durch diese buchhalterische Erfassung kann jederzeit ein ständig aktueller Sollbestand abgefragt werden. Registrierkassen -Plätze sind in vielen Filialunternehmen mit Handscannern ausgestattet. Supermärkte und Lebensmitteldiscounter hingegen nutzen an den Registrierkassen in aller Regel stationäre Scanner, die auch mit einer Waage ausgestattet sind. Hier werden natürlich ebenso die Barcodes der Waren eingelesen, zusätzlich werden lose Waren wie Obst und Gemüse ausgewogen und mit einer Artikelnummer über die am POS-Kassen-Platz minimierte Tastatur erfasst und im Verkaufsvorgang mit Menge, Grundpreis und Gesamtpreis ausgezeichnet. Da über moderne Kassensysteme und eine netzwerkfähige Registrierkasse auch die Arbeitszeiterfassung möglich ist, wird dies auch schon von vielen Unternehmen des Einzelhandels genutzt. Denn dadurch muss keine zusätzliche Erfassungssoftware genutzt werden. Das wiederum spart Kosten für Anschaffung, Wartung, usw. Natürlich kann auch in einem Einzelunternehmen ohne Filialanbindung eine moderne Registrierkasse genutzt werden, die als Einzel- Kasse betrieben wird und kann eben auch hier verschiedenste Arbeitsprozesse und Abläufe unterstützen und erleichtern, was auch hier zur Kostensenkung beiträgt. Denn auch in einem kleinen Betrieb, der nicht auf ein großes Kassensystem angewiesen ist, kann eine moderne Registrierkasse die Kostenkontrolle und das Controlling insgesamt unterstützen, indem auch hier Zeiterfassungen, Warenbewegungen und viele andere Möglichkeiten über die einzelne Registrierkasse genutzt werden.
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